Denkwürdiges DFM-Viertelfinale
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Denkwürdiges DFM-Viertelfinale

By Futsal Panthers Köln
April 10, 2018

Es war ein Wochenende zum Verlieben. Strahlender Sonnenschein in Köln-Chorweiler und strahlende Gesichter innerhalb der arrangierten Panthers-Arena. Denn drinnen glänzten die Futsal Panthers Köln im Viertelfinale der Deutschen Futsal Meisterschaft gegen den Hamburger Futsal Club 2016. Die Kölner zündeten im Spiel des Jahres ein Feuerwerk auf und neben dem Parkett. Am Ende siegte der Favorit aus Köln verdient mit 8:2 (4:1) gegen die Gäste aus dem Norden vor Rekordkulisse.

Entsprach der Everharddome in Köln-Ehrenfeld nicht gänzlich den Richtlinien des DFB, wurden Kuchen, Kölsch und Fans in die Sporthalle der Heinrich-Böll-Gesamtschule ausgelagert. „Auch wenn es sicher schade war, dass wir das Spiel nicht in gewohnter Umgebung austragen konnten, war es letztlich eine gute Entscheidung. Die Infrastruktur der Halle bot alles, was wir für das ersehnte Spiel benötigten. Es ist toll und sehr befriedigend, dass wir unsere Vorstellungen umsetzen und ein denkwürdiges Futsal-Event organisieren konnten. Das war klasse Werbung für den Sport und zeigt das Potential, das in dieser Sportart auch in Deutschland schlummert“, befand Hauptorganisator und Panthers Vorsitzender Felix Jansen. So sorgten die fleißigen Helfer dafür, das die 392 Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen: Erfrischendes Kölsch in der Linken, schmackhafte Hallenwurst in der Rechten und ein ebenso attraktives Futsal-Match auf dem Parkett, machten das K.o.-Spiel um den Einzug in das Halbfinale der Deutschen Futsal-Meisterschaft zu einem grandiosen Sportevent.

Highlightreiches Match

Im Spiel selbst waren die Kölner Panthers von Beginn an dynamisch am Ball. In der 2. Spielminute netzte Jilo Hirosawa nach Vorlage von Niclas Hoffmans zur frühen Führung ein (1:0). Lukas Sepp erhöhte den Spielstand schnell auf 2:0 (4.), ehe Hoffmans selbst das Ergebnis weiter in die Höhe schraubte (3:0, 6.). „Der Gegner hat uns in der ersten Halbzeit erstmal kommen lassen, wollte tief stehen, darauf waren wir vorbereitet. Unser Plan ging auf. Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen“, so Trainer Gerlach, der den HFC in der Anfangsphase eiskalt erwischte. Es klingelte gleich vier Mal binnen acht Minuten im Hamburger Netz. Eine dynamische Körpertäuschung und der folgende Abschluss in die Maschen durch Christoph Rüschenpöhler (4:0, 8.) ließ die Zuschauer euphorisch die Kölsch-Becher in die Höhe stemmen. In der 18. Spielminute erzielte der Torschützenkönig der Regionalliga-Nord Youssef Sbou aus 17 Metern den Anschlusstreffer ins linke untere Eck.

Rainer Schreiber-Fernandez überragend zwischen den Pfosten

In der zweiten Hälfte kamen die Gäste energischer aus dem Kabinentrakt. „Die Hamburger haben von dort an mehr auf Pressing gespielt“, so Daniel Gerlach. Unbeeindruckt von der nordischen Panna-Kombination, versenkte zum Auftakt der zweiten Spielhälfte abermals Hirosawa den Ball im Tor (5:1, 22). Der Vizemeister aus dem Norden war nun besser in der Partie, verkürzte sehenswert auf 5:2 (35.), biss sich jedoch an Rainer Schreiber-Fernandez die Zähne aus. So hielt der Kölner Keeper zunächst einen 6-Meter-Strafstoß und später auch noch einen 10-Meter. Youngstar Alberto Scalera (6:2, 36.), Michel Schnitzerling (7:2, 36.) und Hoffmans (8:2, 39.) unterstrichen in den letzten Minuten die Favoritenrolle des westdeutschen Meisters. „Das haben die Jungs wirklich super gemacht“, freute sich Trainer Gerlach über den Einzug ins Halbfinale. Auch der Gegner aus Hamburg gratulierte: „Glückwunsch! Danke für die Gastfreundlichkeit. Hoffentlich gibt es irgendwann eine Revanche.“

Am kommenden Samstag wartet nun der Süddeutsche-Meister TSV Weilimdorf. Diese siegten ebenso souverän (2:7) gegen 1894 Berlin. „Weilimdorf ist eins der spielstärksten Teams, auf die wir treffen können. Die haben viel Qualität. Ein Gegner, der uns sicherlich alles abverlangen wird.“

Autorin: Luise Kropff

Bild: Ben Horn

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